Das Schilfrohr ist angeschlagen: Vandalenakt beschädigt wertvolle Lehmden-Glasfenster
Die von Anton Lehmden gestalteten Glasfenster in unserer Pfarrkirche wurden in der Nacht von 29. auf 30. Mai 2026 Opfer eines Vandalenaktes. Wir sind sehr betroffen ob der mutwilligen Zerstörung dieser wunderschönen Fenster. Die Polizeiermittlungen laufen.
Eines der Tatwerkzeuge – eine Eisenzange – hängt noch im Glasfenster. Eine Zerstörung mit bitterer Ironie: diese steckt im Schilfrohr, das an die Bibelstelle „Das geknickte Schilfrohr wird nicht zerbrechen“ erinnert (vgl. Jesaja 42,3).















Der akademische Maler und Mitbegründer der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, Prof. Anton Lehmden (1929–2018), zeichnete u.a. auch für das Wandbild „Das Werden der Natur“ bei der U3-Station Volkstheater verantwortlich.
Siehe auch unseren Beitrag „Die Glasfenster in der Kirche St. Nikolaus für Kinder erklärt“
Text: N. Chalupsky, O. Meidl


Leider kein Einzelfall, Christenfeindliche Vorfälle konnten eindeutig radikalen Gruppen zugeordnet werden, gegen die
der Staat mit 0 Toleranz vorzugehen hat. Es geht hier um Christenschutz und Kulturgüterschutz.
Also bringt auch eine tagsüber nur bis zum Windfang offenen oder ganz gesperrten Kirche nur bedingt etwas gegen Vandalismus. Es gibt keinen „absoluten“ Schutz, „Verbarrikadieren“ ist auch kein guter Weg, indem man Beter und Menschen und die Gott suchen „aussperrt“, um vermeintliche Sicherheit gegen Beschädigungen zu erlangen.
Hoffentlich werden die oder der Täter bald gefasst. Und hoffentlich tragen solche kranken Taten dennoch gute Früchte, weil Gott ja auch auf krummen Zeilen gerade schreibt…